OB Boris Palmer äußert sich zu BioNTech-Entscheidung
Zur Entscheidung von BioNTech, den Tübinger Standort nicht zu verkaufen, nimmt der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer Stellung:
„Die Nachricht, dass BioNTech von einem Verkauf des Tübinger Standorts an vorhandene Interessenten Abstand nehmen will, ist für die Stadt Tübingen und die betroffenen Beschäftigten erschreckend. BioNTech hat CureVac erst Ende 2025 bei einer Bewertung von rund 1,25 Milliarden US-Dollar übernommen und dabei ausdrücklich die Integration des Tübinger Forschungs- und Produktionsstandorts angekündigt. Nur wenige Monate später folgte die Ankündigung, den Standort zu schließen. Dass nun offenbar auch die Möglichkeit einer Weiterführung durch Interessenten nicht genutzt werden soll, ist nur schwer nachvollziehbar. Für Tübingen geht es um hochqualifizierte Arbeitsplätze und einen über Jahrzehnte gewachsenen Biotechnologie-Standort. Die Stadt erwartet deshalb, dass BioNTech alle realistischen Möglichkeiten ausschöpft, um den Standort und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Die Geschichte des Tübinger Biotechnologie-Pioniers CureVac darf nicht so enden, dass BioNTech erst seine Technologie nutzt, dann das Unternehmen samt Patenten kauft und kurz darauf den Standort dichtmacht.“
(Pressemitteilung der Universitätsstadt Tübingen)
